Gesa Olkusz ist mit ihrem neuen Roman „Die Sprache meines Bruders“ bei der Globale° im EuropaPunktBremen zu Gast – wo sie Einblicke in ihr Werk gibt, das ebenfalls auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025 steht.
Eine einfache Geschichte, poetisch und glasklar erzählt: Parker und Kasimir wandern als Jungen mit ihrer Mutter aus Polen in die USA aus – auf der Suche nach einem besseren Leben. Doch die Mutter verliert nach dieser Anstrengung jede Lebenslust. So wachsen die Brüder zu eng verbundenen, aber einsamen Einzelgängern heran: Parker arbeitet nachts als Chauffeur, während Kasimir das Haus nie verlässt. Als die Vagabundin Luzia bei ihnen einzieht, bringt sie ungestüme Lebensfreude mit und stellt die stille Nähe der Brüder auf die Probe. Doch als Luzia nach Panama verschwindet, ist klar: Kasimir muss ihr folgen – selbst wenn es ihn ans Ende der Welt führt.
Mit ihrer poetischen Sprache erzählt Gesa Olkusz von Einsamkeit, Verbundenheit und dem unstillbaren Drang nach Leben. „Die Sprache meines Bruders“ ist ein berührender Roman über Migration, Verlust und die Suche nach einem Ort, an dem man heimisch werden kann.
Im Anschluss an die Lesung gibt es auch diesmal einen Euro-Lunch: eine kleine Stärkung, leichte Getränke und die Gelegenheit, in lockerer Runde mit der Autorin ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Gedanken auszutauschen.
Moderation: Frieda Ahrens
Um Anmeldung wird gebeten!
Eine Kooperation mit der globale! Bremen

