Talent kennt keine Landesgrenzen und prädestiniert sogar für eine migrantische Lebensform. So siedelte die in Polen geborene Filmkünstlerin Christine Jezior 1986 nach Deutschland über. Heute ist sie in der Bremer Kino- und Musikszene tätig. Ähnlich komplex sind die Biografien ihrer Protagonistinnen, wie etwa die der weltberühmten jüdisch-polnischen Violinistin Ida Haendel (1928–2020). Was bleibt am Ende des Lebens, wenn man sein ganzes Sein und Tun der Musik gewidmet hat? Wenn die Epoche, aus der die eigene Geigenkunst stammt, bereits lange der Vergangenheit angehört? Wenn die Finger es einem nicht mehr erlauben, das geliebte Instrument zu spielen?
Mit freundlicher Unterstützung von: Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, Senatskanzlei Bremen, Stiftung die schwelle. Beiträge zum Frieden, Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen
KOSTEN: 12 € (ermäßigt 8 €)
TICKETS und ANMELDUNG: Link wird hier angezeigt, wenn Anmeldung möglich
Dokumentarfilm von Christine Jezior: The Haendel Variations, 2018
Im Anschluss Gespräch mit der Filmkünstlerin und Sektempfang
Moderation: Ilona Rieke (Filmbüro Bremen)
Die Veranstaltung findet im Rahmen des 50. Jubiläums der Städtepartnerschaft Bremen – Danzig statt. Veranstaltungen für alle – Senatskanzlei UNESCO-Welterbe Rathaus Bremen
