Brüche – Brücken – Bündnisse Dialogreihe zur transnationalen Demokratie
Afrika wird diskutiert, analysiert, bewertet — aber zu selten gehört. Dabei hat die Welt gerade jetzt einiges zu lernen. Von Namibia. Von Ghana. Und von dem, was echte Partnerschaft bedeuten könnte.
Die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Brüche – Brücken – Bündnisse” bringt namibische und ghanaische Gastwissenschaftler:innen mit Bremer Publikum zusammen — nicht um Antworten zu liefern, sondern um die richtigen Fragen zu stellen.
Namibia Today — Jazz Abrahams und Casper Bovora, beide Gastwissenschaftler:innen an der Hochschule Bremen, geben Einblicke in ihr Land: Was prägt junge Namibier:innen heute? Worauf sind sie stolz? Und wie kann eine Partnerschaft zwischen Namibia und Deutschland aussehen, die koloniale Kontinuitäten benennt, neokoloniale Abhängigkeiten vermeidet und wirklich auf Augenhöhe stattfindet — gemeinsam reflektiert mit ihrer deutschen Kollegin Dr. Regine Komoss.
Ghana im Fokus — Ernest Teye Ayumu und Nana Yaw Amponsah Asomaning von der Universität Bremen fragen: Was kann die Welt von Ghana lernen? Sie beleuchten die soziale Lage, den historischen Weg zur Unabhängigkeit, die Rolle traditioneller Regierungsführung in der modernen Demokratie — und die wirtschaftlichen wie diplomatischen Verbindungen zwischen Ghana und Deutschland.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Solidarität in (post-)kolonialen Räumen” sowie im Kontext der Europawochen 2026 statt.
Eine Veranstaltung für alle, die bereit sind zuzuhören — und die Verbindungen zwischen Europa und Afrika neu zu denken.

