Zivilgesellschaftliche Unterstützung der Ukraine im fünften Jahr der Vollinvasion Russlands
Der vollumfängliche Überfall Russlands auf die Ukraine geht in sein fünftes Jahr. Mit ständigen Raketen- und Drohnen-Angriffen auf die Infrastrukturen für die Energie- und Wärmeversorgung im kältesten Winter seit Jahren richten sich die russischen Attacken in diesen Wochen insbesondere gegen die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Diesem offensichtlichen Bemühen der russischen Führung, die Menschen in der Ukraine zu zermürben und auf diese Weise zu schmerzhaften Konzessionen zu zwingen, setzen unzählige zivilgesellschaftliche Initiativen im Ausland fortgesetzte Solidarität entgegen.
Wie gestaltet sich die praktische Unterstützung in einem Krieg, der mehr als vier Jahre andauert?Was sind die Herausforderungen für die Solidaritätsinitiativen, in Deutschland und Europa insgesamt? Welche konkrete Hilfe benötigen die Menschen in der Ukraine aktuell und wie kann diese geleistet werden? Und wie kann man sich selbst dabei einbringen?
Zur Diskussion dieser Fragen laden die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, die Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen und der EuropaPunkt Bremen zu einer Veranstaltung am 11. März 2026 um 17 Uhr in den EuropaPunkt in der Innenstadt ein.
Es diskutieren:
- Tetyana Chernyavska (Herz für die Ukraine e.V., Bremen)
- Andrei Kalikh (russischer Bürgerrechtler und Oppositionsaktivist, heute proukranischer Freiwilliger, Warschau)
- Olha Lushankina (Ukrainische Linke Initiative, Berlin)
Moderation:
- Felix Herrmann (Forschungsstelle Osteuropa, Bremen)
- Norbert Schepers (Rosa-Luxemburg-Initiative, Bremen)
