Die Eröffnung der Ausstellung muss aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden.
Die Ausstellung, zu sehen vom 8. bis 28. Oktober 2026, rückt zehn beeindruckende Lebensgeschichten von Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine in den Mittelpunkt. Als Jugendliche wurden sie zur Zwangsarbeit deportiert oder gemeinsam mit ihren Eltern verschleppt. Einige kamen unter den Bedingungen der Zwangsarbeit ihrer Mütter zur Welt, andere überlebten die deutsche Besatzung als Kinder aus Romnja-Familien.
Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin besuchte diese Menschen in den Jahren 2024 und 2025 an ihren Wohnorten in der Ukraine. Seine Fotografien eröffnen eindringliche Einblicke in persönliche Erinnerungen, in gelebte Geschichte und in Gegenwarten, die bis heute vom Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geprägt sind.
Entwickelt wurde die Ausstellung vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, in dem 47 Gedenkstätten, Stiftungen und Erinnerungsinitiativen zusammenarbeiten — ein Spendenprojekt des Berliner Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Gefördert wurde die Ausstellung durch die Deutsche Postcode Lotterie sowie die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

