73. Europäischer Wettbewerb: Bremen gewinnt gleich zweimal den Bundespreis für die „Beste Arbeit“!

Links der Bundespreis: Auszeichnung "Beste Arbeit" in der Kategorie Mission „Saubere Umwelt“. Rechts der Bundespreis: Auszeichnung "Beste Arbeit" in der Kategorie Wohnen als Selbstverständlichkeit?!
„Dein Europa: Recht, Respekt – Realität.“ Unter diesem Motto fand in diesem Jahr der 73. Europäische Wettbewerb in Deutschland und damit auch in Bremen und Bremerhaven statt. Die Schüler:innen setzten sich dabei mit den Themen der Freiheit, der Gleichheit und der Würde aller Menschen auseinander – und das auf beeindruckende Weise.
Die verschiedenen Aufgaben waren in unterschiedliche Altersstufen eingeteilt: Die Grundschüler:innen beschäftigten sich mit einer sauberen Umwelt und gaben Tieren sowie Fantasiefiguren eine Stimme. In den Klassen 5 bis 7 standen Kinderrechte und Respekt im Mittelpunkt. Die Mittelstufe setzte sich mit Freiheit, Meinungsfreiheit und der Gewaltprävention auseinander, während die Oberstufe zu Themen wie Klimagerechtigkeit, Desinformation und Wohnrecht arbeitete.
Aus den verschiedenen Bundesländern wurden anschließend mehrere Gewinner ausgezeichnet. Zudem wurden verschiedene Sach- und Geldpreise für die Gewinner der Landes- und Bundespreise vergeben.
Am 4. Juni 2026 fand entsprechend für Bremen und Bremerhaven im Hermann-Böse-Gymnasium die Bremer Landes- und Bundespreisträgerauszeichnung statt. Das Land Bremen gewann insgesamt 17 Bundespreise, darunter gleich zweimal die höchste Auszeichnung „Beste Arbeit“: Eine Gruppe von Schüler:innen der Grundschule an der Augsburger Straße wurde in der Kategorie „Saubere Umwelt“ ausgezeichnet. Die zweite Auszeichnung für die „Beste Arbeit“ ging an eine Gruppe von Schüler:innen des Gymnasiums Horn in der Kategorie „Wohnen als Selbstverständlichkeit“.
Bei der Preisverleihung gratulierten neben dem Senator für Bildung und Kinder, Mark Rackles, auch Dr. Angelo Wille, Mitarbeiter der Europäischen Kommission, den Bremer Schüler:innen zu ihren hervorragenden Leistungen.
Die Bremer Schüler:innen mit der Auszeichnung „Beste Arbeit“ könnt ihr unter folgenden Links abrufen:
https://www.europaeischer-wettbewerb.de/charlotte-fels-mia-gartzky-ronja-tietje-2
https://www.europaeischer-wettbewerb.de/liviana-pioner-carlotta-dyx-lilli-mathes
Auch die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Nancy Böhning, betonte die Bedeutung des Wettbewerbs und würdigte das Engagement der Teilnehmenden:
„Der 73. Europäische Wettbewerb zeigt besonders, wie lebendig und vielfältig Europa in den Köpfen junger Menschen ist. Es beeindruckt mich sehr, mit wie viel Kreativität und Engagement die Schüler:innen aus Bremen und Bremerhaven die europäischen Werte wie Recht, Respekt und Zusammenhalt zum Ausdruck bringen und mit Leben füllen.“
Was genau ist der Europäische Wettbewerb?
Der Europäische Wettbewerb entstand 1953 in Frankreich, zunächst als Aufsatzwettbewerb für ältere Jahrgänge. Mit der Zeit wurden auch künstlerische Ausdrucksformen einbezogen. Mittlerweile nehmen rund 75.000 Schüler:innen von über 1.300 Schulen daran teil.
Dabei wird auf die unterschiedlichen Altersstufen Rücksicht genommen: Von der ersten Klasse bis zum Abitur gibt es verschiedene Themen, bei denen die Teilnehmenden ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Ob Bild, Foto, Collage, Text, Video, Interview, Comic oder eine andere kreative Form – der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt.
Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, Schüler:innen dazu anzuregen, sich mit europäischen und demokratischen Themen auseinanderzusetzen und gemeinsam den europäischen Gedanken zu stärken. Alle Teilnehmenden sollen die Möglichkeit bekommen, sich schon früh für die europäische Gemeinschaft zu begeistern und ihre Gedanken und Gefühle auf vielfältige Weise auszudrücken.
Quelle: Europäischer Wettbewerb |



